Düsseldorfer Marionettentheater im Palais Wittgenstein

Düsseldorfer Marionettentheater im Palais Wittgenstein

Düsseldorfer Marionettentheater im Palais Wittgenstein

Obwohl ich schon eine lange Zeit in Düsseldorf lebe, gibt es Orte oder Veranstaltungen, die ich aus verschiedenen (vorgeschobenen) Gründen wie Zeitmangel, schlechtes Wetter etc.
noch nie besucht habe. Dazu gehörte auch das Düsseldorfer Marionettentheater.

Auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk, dass für insgesamt drei Generationen etwas bieten sollte, entschied ich mich Karten für das Marionettentheater zu verschenken. Als Stück wählte ich die Zauberflöte. So machten sich also die Omas, das Tochterkind und ich uns auf den Weg zum Palais Wittgenstein, vorher noch ein leckeres Eis und ein kurzer Bummel über den Carlsplatz.

Am Palais Wittgenstein angekommen warteten wir im bezaubernden Innenhof auf den Einlass…  Etwas überrascht, dass das Theater doch sehr überschaubar war, setzten wir uns in die 1. Reihe und waren beeindruckt von dem gemütlichen Charme, den das kleine Theater ausstrahlte. An den Seiten hängen Marionetten aus anderen Stücken, auf der Bühne der große rote Samtvorhang.

Zum Vorstellungsbeginn erlosch das Licht und die Ouvertüre zur Zauberflöte erklang. Alle Türen zum kleinen Raum waren nun geschlossen,  unterschiedliche Parfumsorten mischten sich mit dem muffigen Geruch der Puppen, das alles machte den Charme dieses kleinen Theaters aus.

Die Bühnenbilder waren recht simpel, aber Dank einiger Spezialeffekte wie z.B. Funkensprühen oder der imposante Auftritt der Königin der Nacht war es ein wunderbares Erlebnis für Augen und Ohren.

Zwischendurch erlosch das Licht auf der Bühne und man hörte die emsigen Puppenspieler, die eine hervorragende Arbeit machten, beim Bühnenumbau, was auch wieder den besonderen Charme ausmachte.
Bei jedem neuen Bühnenbild war man doch aufs Neue überrascht, mit welchen Mitteln man so tolle Bühnenbilder erzeugen konnte.

Die 120 Minuten, mit kleiner Pause, in der man sich in der nostalgisch anmutenden Cafeteria mit Kaltgetränken, Kaffee und Gebäck stärken konnte, vergingen schnell. Ein ein tolles
Erlebnis, dass sowohl der älteren, als auch der jungen Generation in Erinnerung bleiben wird. Dennoch sollte man sich an die Altersbegrenzung ab 10 Jahren halten, da ich mir vorstellen kann, dass es für jüngere Kinder schwierig wird dem Thema zu folgen und auch die 120 Minuten in dem recht engen Raum still zu sitzen.

Ein schöner Tag in Düsseldorf geht zu Ende.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.