Ernährungsberaterin werden Teil IV – Das erste Seminar

Ernährungsberaterin werden Teil IV – Das erste Seminar

Es geht weiter

Nachdem ich in der Zeit um Weihnachten rum sehr wenig Zeit gefunden habe, um meine Einsendeaufgaben zu bearbeiten, musste ich zu Beginn des Jahres etwas zügiger arbeiten. Denn das erste Seminar zu den ersten drei Studienbriefen stand unmittelbar bevor. Die Voraussetzung um das erste Seminar zu absolvieren, sind, dass die ersten drei Studienbriefe fertig bearbeitet sind und die entsprechenden Einsendeaufgaben bei den Dozenten zur Korrektur vorliegen. Leider kamen dann einige Dinge im privaten Bereich dazwischen, so dass ich die Fertigstellung nicht rechtzeitig erreichte. Ich musste also den Seminartermin recht kurzfristig stornieren.

Seminare rechtzeitig buchen

Zu den Seminarterminen muss ich erwähnen, dass diese sehr schnell, weit im Voraus ausgebucht sind. Es gibt verschiedene Seminarorte und verschiedene Termine an den jeweiligen Standorten über das Jahr verteilt. Die Anzahl der Plätze sind knapp bemessen, was durchaus den Vorteil hat, dass man in kleinen Gruppen lernen kann.  So ist es sinnvoll direkt bei Studienbeginn die passenden Seminare zu buchen. Man muss die Seminare auch nicht immer in einer bestimmten Reihenfolge buchen. Über das Online- Portal von Impulse e.V. kann man die Lehrgänge unkompliziert buchen oder stornieren. Sollte man keinen freien Platz für seinen Lehrgang in der gewünschten Stadt bekommen, lohnt es sich immer mal wieder auf der Internetseite vorbeizuschauen, denn oftmals springt kurzfristig ab und es wird doch noch ein Platz frei. So hatte ich auch Glück und ich konnte das zuvor stornierte Seminar einige Zeit später in Wuppertal nachholen.

Das erste Seminar

Das erste Wochenendseminar stand an und ich war schon sehr gespannt, was mich erwarten würde. Das Thema umfasste die ersten drei Studienhefte, die ich allerdings vor geraumer Zeit bearbeitet hatte. Leider habe ich einige Themen nicht mehr so ganz im Kopf gehabt, was ich während des Seminars ganz schnell merkte. Also es macht durchaus Sinn, sich vor Seminarbeginn nochmal mit der Thematik auseinanderzusetzten.

Pünktlich zum ersten Seminartag setzte Schneefall ein, also setzte ich mich schon früh ins Auto, um ins winterliche Wuppertal im bergischen Land zu fahren. Der Ort ist relativ leicht zu finden und auch mit Bus und Bahn gut zu erreichen, habe ich mir sagen lassen. Allerdings muss man etwas Zeit einplanen, um einen Parkplatz zu finden, wenn man mit dem Auto anreist. Diese gibt es nämlich nicht extra für die Teilnehmer. Aber mit etwas Glück ergattert man hier einen nahgelegenen Parkplatz.

Sehr abwechslungsreicher Unterricht

Nach und nach fanden sich alle Seminarteilnehmer (ich glaube es waren 12 insgesamt) im Seminarraum ein. Das Schulungsgebäude umfasst mehrere Räume, an denen ebenfalls Seminare stattfanden. Der Raum ist zweckmäßig, aber ansprechend ausgestattet, so dass man sich nicht in seine Schulzeit zurückversetzt fühlt, was besonders für mich eher positiv zu werten ist. Im Gebäude selbst gibt es eine kleine Cafeteria, in der man Getränke für wenig Geld erwerben kann. Sofort entstanden erste Kontakte zu den Lehrgangsteilnehmern. Ich fand es sehr interessant zu erfahren, welch unterschiedliche Lebensläufe und Beweggründe meine Mitschüler hatten. Dann stellte sich die Dozentin kurz vor. Sie brachte eine Menge Erfahrungen mit und gestaltete den Unterricht lebensnah, interessant und abwechslungsreich. Dieser Umstand unterschied sich ebenfalls von früheren meiner Schulzeit. Obwohl gerade der Samstag relativ lang war, war ihr Unterricht zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die Teilnehmer wurden oft aktiv eingebunden, so dass immer Abwechslung gegeben war. Inhaltlich möchte ich jetzt hier nicht näher eingehen, das würde definitiv den Rahmen sprengen.

Dies war mein erstes Seminar an der Impulse e.V. Schule und habe auch keinen Vergleich zu anderen Dozenten und Themen, aber ich kann sagen, dass ich mich auf das zweite Seminar definitiv freue und ich wahrscheinliche einige Mitschülerinnen wiedersehen werde. Allerdings möchte ich beim nächsten Mal besser vorbereitet sein.

Wie geht es weiter?

Mittlerweile ist das Ende des Studiengangs absehbar. Wahrscheinlich werde ich im Sommer meine Abschlussklausur schreiben und einiges an Wissen vorweisen können. Allerdings ist mir während des Seminars klar geworden, dass mir dieses Wissen vermutlich nicht reichen wird. Zudem hat man als Ernährungsberaterin nie die Möglichkeit therapeutisch zu arbeiten, sondern immer nur beratend. Das wird meinen Tätigkeitsbereich auf Dauer zu sehr einschränken. Gerne möchte im Anschluss an die Ernährungsberaterin eine Ausbildung zur Heilpraktikern beginnen. Diese ist um einiges Umfassender und wird viel mehr Zeit in Anspruch nehmen. An welchem Institut und in welcher Form ich diese Ausbildung starten möchte, ist noch nicht ganz konkret. Das wird sich aber sicher bis zum Sommer ergeben und bis dahin berichte ich weiter über meine Ausbildung zur Ernährungsberaterin.

Arbeitet ihr noch in eurem Beruf, den ihr nach der Schule/Studium gelernt habt? Oder arbeitet ihr mittlerweile in einem komplett anderen Bereich? Ich würde mich über eure Erfahrungsberichte freuen.

 

 

 

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