Ernährungsberaterin werden – Teil III

Ernährungsberaterin werden – Teil III

Ein Motivationstief

Auf meinem Weg zur Ernährungsberaterin, bei Impulse e.V. – Schule für freie Gesundheitsberufe, muss ich gerade ein kleines Motivationstief überwinden. Ich war schon immer gut darin, Dinge zu verschieben und vermeintlich wichtigeren Dingen den Vorrang zu geben. So auch seit dem Herbsturlaub. Vor dem Urlaub war ich noch sehr motiviert und habe meine Hausarbeit sehr gut abgeschlossen. Damit konnte ich den Urlaub in vollen Zügen genießen. Nach der Rückkehr gab es einige Unregelmäßigkeiten im Terminkalender, Krankheiten und der Schulalltag, der uns sehr einnimmt. Bevor ich mich ans Lernen setze, habe ich das Gefühl, dass zunächst alles andere Priorität hat. Ein Phänomen, welches mich schon sehr lange begleitet. So ist also Zeit einer der Gründe, warum ich mich nicht vollends mit der Weiterbildung auseinandersetze. Ein anderer Grund ist, dass es mir im Moment selber sehr schwer fällt, mich mit meiner Ernährung intensiv zu befassen. Ich habe diese Ausbildung gewählt, weil ich der Meinung bin, dass eine bewusste und ausgewogene Ernährung der Schlüssel zu einem gesunden, glücklichen Leben ist. Viele Studien und auch eigene Erfahrungen zeigen es mir. Das möchte ich gerne auch vermitteln, aber wie soll ich es jetzt gerade anderen Menschen vermitteln? Ich fühle mich unwohl durch den erhöhten Zucker- und Fettkonsum. Es ist eine Art Abhängigkeit. Man braucht es, aber es tut einem nicht gut.

Die Weihnachtsverlockungen

Mir fällt es immer noch wahnsinnig schwer gegen alte Gewohnheiten anzugehen. So wird man gerade jetzt in der Weihnachtszeit mit Überangeboten an süßem und fettigem Essen überhäuft. Dazu kommen dann noch Glühwein, Eiergrog & Co. Wir feiern in dieser Zeit viele Geburtstage, an denen ebenso opulent aufgetischt wird. Meine persönliche Herausforderung bei der Ausbildung zur Ernährungsberaterin wir sein, mich selber so zu stärken und dass mich solche Einflüsse nicht so leicht aus dem Konzept bringen. Ich weiß, dass mir eine bewusste Ernährung nur Gutes bringt, eigentlich fehlt es mir bei meinen Gerichten auch an nichts. Sie sind nicht nur gesund, sondern auch lecker. Warum lasse mich dennoch immer wieder aufs Neue verführen, von Dingen, die mir nicht guttun? Das ist meine Challange für 2018. Ich werde das überwinden und anderen damit helfen können.

Ein neues Jahr

Im neuen Jahr habe ich viele Pläne. Ich bin kein Freund von guten Vorsätzen, zumindest nicht zum Jahreswechsel. Es gibt genug andere Gelegenheiten für gute Vorsätze. Allerdings mag ich die Stimmung zum Jahreswechsel, um mich herum werden eifrig neue Pläne geschmiedet. Auf meiner Joggingrunde treffe ich in den ersten drei Wochen im Januar immer mindestens 50% mehr Läufer als im restlichen Jahr. Das Gefühl der Veränderung, das dann permanent in der Luft schwebt, beflügelt auch mich. Solange ich mich auf dieses Gefühl freue, beende ich jetzt diesen Eintrag und mache mich wieder mit einem Kräutertee anstatt eines Glühweins an den menschlichen Stoffwechsel. Ich finde, dass ist ein guter Anfang für den heutigen Tag.

 

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