Fußballcamp Bayer04 Leverkusen

Fußballcamp Bayer04 Leverkusen

Die Ferien können für Eltern lang werden. Insbesondere, wenn sie berufstätig sind, müssen die freien Tage der Kids gut organisiert werden, damit auch bei ihnen keine Langeweile aufkommt. Sofern die Kinder in einer Betreuung der Schule untergebracht sind, gibt es hier natürlich auch die Möglichkeit einen Teil der Ferien in der OGS zu verbringen. Aber obwohl es dort meist recht gute Angebote für die Kleinen gibt, haben meine Kinder diese Angebote nicht so gerne genutzt. Es liegt wahrscheinlich auch daran, dass es sich wie “zur Schule gehen” anfühlt. Ich bin daher immer auf der Suche nach Alternativen für die Ferien.

Das Fußballcamp

Mein Jüngster ist absolut fußballbegeistert und daher bietet sich idealerweise ein Fußballcamp an. Dass es sich hierbei um Bayer04 Leverkusen handelt, ist hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass es der örtlich nächstgelegene, große Fußballclub ist. Natürlich kann eine Empathie für diesen Verein nicht gänzlich ausgeschlossen werden ;-). Allerdings schwanken die Vorlieben für Fußballvereine in diesem Alter doch noch sehr, was nicht zuletzt von deren Erfolge abhängt.

Kurzerhand haben wir im Winter eine Campwoche für die Osterferien gebucht. Man sollte sich doch recht schnell für einen Termin entscheiden, da die Plätze begrenzt sind und das Interesse groß. Die Online Buchung verlief unkompliziert und reibungslos.

Die Ferien beginnen

Die Ferien rückten näher und mein Jüngster und sein Freund konnten es kaum noch erwarten, sie sahen sich schon förmlich als Profifußballer auf dem Rasen der Werkself stehen. Leider kamen mit den Ferien auch die Viren und mein Jüngster hatte sich einen hartnäckigen Infekt eingefangen. Da noch eine Woche Zeit bis zum Beginn war, waren wir zunächst noch guter Dinge, dass wir mit viel Ruhe den Infekt schnell wieder los werden. Leider war das ein Irrtum. Der erste Camptag musste ohne meinen Jüngsten stattfinden. Ein freundlicher Herr der Jugendabteilung kümmerte sich schnell um mein Anliegen und versicherte, das Camp in irgendeiner Weise nachholen zu können, sollten wir gar nicht teilnehmen können. Der Wunsch meines Jüngsten war allerdings so groß, dass er am nächsten Morgen versicherte, er sei wieder fit und er kann Fußball spielen. Fit war er zwar nicht, da er aber seit Tagen schon fieberfrei war, gewährte ich ihm den Wunsch dorthin zu gehen.

Ein Besuch in der BayArena

An Tag zwei in ein bestehendes Team zu kommen, war sicher ziemlich schwierig für ihn und gesundheitlich war er auch noch nicht auf der Höhe, aber die Verantwortlichen vor Ort waren einfühlsam und kümmerten sich gut um alle Kinder. Die Kinder wurden perfekt mit einem kompletten Trikotsatz inklusive Stutzen im Bayer04 Leverkusen Look ausgestattet. Dazu gab es noch eine Trinkflasche und einen Sportbeutel. Das allein war schon toll. Das eigentliche Highlight folgte dann kurz darauf. Die Kinder bekamen eine Führung durch das Stadion, der BayArena. Als Krönung stattete Leverkusens Spieler Kai Havertz den aufgeregten Kindern einen Besuch ab und beantwortete Fragen und gab fleißig Autogramme auf Trikots, Trinkflaschen etc. Das war mit Sicherheit der Höhepunkt für meinen Jüngsten.

Aufgrund der noch nicht so beständigen Temperaturen fand das Ostercamp in einer Soccerhalle statt, die sich unweit der BayArena befindet. Das Training war unterteilt in Technikschulung am Vormittag und Spiele bzw. Turniere am Nachmittag. Dazwischen gab es eine Mittagspause, in der die Kinder sich stärken konnten. Die Abläufe waren gut strukturiert. Vor dem Training am Morgen hatten die Kinder die Möglichkeit an einem gesunden Frühstück teilzunehmen. Die Kinder waren somit von 9- 16.30 Uhr betreut.

Grundsätzlich können wir das Angebot auf jeden Fall weiter empfehlen, hier gibt es weitere Infos. Leider war mein Jüngster die ganze Woche über nicht so fit und konnte nicht zeigen, was er konnte, das hat den Spaß etwas getrübt. Aber sein Willen war so stark, dass er die Woche trotzdem durchzog. Er bekommt sicher nochmal die Möglichkeit an diesem oder einem anderen Fußballcamp sein Können zu zeigen.

Unser nächstes Ferienprojekt lautet Wasserski fahren lernen. Darüber werde ich gerne wieder berichten.

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