Lauftraining im Winter – Noch 200 Tage bis zum Halbmarathon

Lauftraining im Winter – Noch 200 Tage bis zum Halbmarathon

Noch 200 Tage bis zum Start

Es ist der 20. März und es sind noch genau 200 Tage bis ich an der Startlinie beim Halbmarathon in Köln stehe. Zeit um die die letzten (Trainings-) Wochen Revue passieren zu lassen. Wie läuft es eigentlich mit dem Training? Der Winter gibt in diesem Jahr alles und versucht so einiges, um mich von meinem Vorhaben abzubringen. Zunächst ist der Umstand, dass es im November bereits am Nachmittag dunkel wird schon schwierig genug. Man muss sehr flexibel bei den Trainingszeiten sein und versuchen jede Stunde im Tageslicht zu nutzen. Natürlich ist es auch möglich im Dunkeln zu laufen. Ich folge vielen Läufern im Social Media Bereich und bewundere all die, die bereits morgens ganz früh oder eben am Abend, wenn die Sonne untergegangen ist, ihre Laufschuhe schnüren. Im Dunkeln zu Laufen, kam für mich aber bisher nicht in Frage, da ich mich da doch sehr unsicher fühle, wenn ich dann noch ohne Begleitung unterwegs bin. Die Dunkelheit ist eine Hürde, die es im Winter zu überwinden gilt. Die Temperaturen sind der der zweite Punkt, der für mich aber weitaus einfacher zu bewältigen ist.

Laufen im Winter – eine besondere Herausforderung

Während der Dezember und Teile des Januars doch teilweise sehr mild, wenn auch sehr grau und nass, daherkamen, begann Mitte Januar der Winter in NRW. Noch vor einiger Zeit war es für mich undenkbar bei einstelligen PLUS-Graden draußen Sport zu treiben. Aber das hat sich grundlegend geändert. Mittlerweile laufe ich auch bei Minustemperaturen. Allerdings nur mit mehreren dünnen Lagen Sportoberteilen, Handschuhen und Kopfbedeckung. Mir war neu, dass man bei -5 Grad Celsius schwitzen kann. Eine völlig neue Erfahrung. Ich habe auch gelernt, dass die Bronchien bei solchen kalten Temperaturen ordentlich rasseln können, daher muss ich auf jeden Fall mein, ohnehin nicht so schnelles, Tempo noch etwas mehr runterfahren. Denn auf Kosten der Gesundheit, soll das Laufen ja nicht gehen.

Noch keine exakten Trainingspläne

Also starte ich in entsprechender Kleidung und in gemäßigtem Tempo meinen Lauf. Das Besondere am Laufen ist, dass man jede Jahreszeit noch intensiver wahrnimmt. Besonders, wenn im Winter die Sonne aufgeht und ein tolles rot-blaues Lichtspiel am Himmel entsteht. Dazu noch die mit Frost überzogenen Wiesen und gefrorenen Wasserläufe. Ich kann mich in diesem Naturschauspiel komplett verlieren. Wie man den vorherigen Zeilen entnehmen kann, bin ich aktuell noch ein absoluter Genussläufer. Ich haben noch keine expliziten Trainingspläne, an die ich mich Tag für Tag halten muss. Ich steigere meine Pace, wenn mein Körper dazu bereit ist und das teilt er mir im Moment sehr genau mit. Ich taste mich gerade an das Intervalltraining heran und kann nur erahnen, welche Herausforderung diese Art von Training für mich sein wird. Ich merke, dass ich meine bekannte Strecke, immer schneller zurücklege und freue mich, dass mein Körper diese Herausforderung annimmt.

Ich kämpfe ab und an mit Fußbeschwerden, die mich noch etwas vorsichtig sein lassen, so gehören Salbenverbände und Fußbäder im Moment noch zu meiner Laufroutine. Knie-und Rückenbeschwerden, die das Laufen früher mit sich gebracht haben, bin ich mittlerweile losgeworden und hoffe, dass die Wehwehchen am Fuß sich ebenfalls auf diesem Weg verabschieden.

Die Tage werden länger

Ein Lichtblick im wahrsten Sinne des Wortes, ist dass ab kommendem Wochenende die Uhren umgestellt werden und es dann auch noch am Abend hell sein wird. In den nächsten Tagen werde ich mir eigene Trainingspläne zusammenstellen und diese sehr bald umsetzten. Denn bisher war ich von den 21,1 km noch einige Kilometer entfernt. Aber ich bin sehr zuversichtlich in den 200 Tagen einige Kilometer laufen werden.

Bleibt in Bewegung! Wann war Euer erster offizieller Lauf? Schon in jungen Jahren oder erst als  Spätzünder?

 

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